Am Begegnungshaus „Jakubetzstift“ kommen die Sanierungsarbeiten voran. Anfang Dezember hat Zimmerermeister Bruno Robardet mit Kollegen den Dachstuhl gesichert und neue Stützen und fehlende Kopfbänder eingebaut. Damit konnte die Erneuerung des letzten, noch unsanierten Dachteils beginnen. Christian Reischmann und André Schlegel hatten zuvor mit zwei Kraneinsätzen dabei geholfen, Baumaterial ins Dachgeschoss zu heben.
Dachhaut vor Weihnachten wieder geschlossen
Dachdecker Daniel Arndt hat im Anschluss mit seinem Team die Betondachsteine runtergeholt und das hofseitige Dach nach Vorgaben des Denkmalamtes mit Biberschwanz-Ziegeln neu gedeckt. Für einen neuen Gruppenraum im Dachgeschoss wurde dabei auch ein zusätzliches Dachfenster eingebaut. Noch vor Weihnachten war das Dach wieder dicht. Inzwischen ist es auch neu gedämmt.
Maurer Sebastian Arndt nutzte die milden Temperaturen im Dezember um das Traufgesims auszubessern und die Giebelwand Richtung Kreuzkirche zu armieren und neu zu verputzen. Jetzt wartet die Baumannschaft auf wärmeres Wetter, damit der Giebelfassade ein neuer Anstrich verpasst werden kann. Dann soll das Gerüst zurückgebaut werden und die Mauerwerkssanierung im Bennosaal beginnen.
Zweiter großer Veranstaltungsraum wird hergerichtet
Auch im Haus tut sich was. Im Obergeschoss ist unter der Holzbalkendecke, auch aus Brandschutzgründen, eine Trockenbaudecke eingezogen. Maler Michael Serbin ist dabei, Decke und Wände zu verspachteln und den großen Raum in hellen Farben zu streichen. Dieser zusätzliche Saal soll dann für größere Veranstaltungen genutzt werden können, wenn der Bennosaal wegen der Mauerwerksanierung gesperrt ist.
Die Bauarbeiten werden zum Großteil über das LEADER-Förderprogramm aus EU- und Landesmitteln für den ländlichen Raum finanziert. 30.000 Euro steuert außerdem das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken bei.





