Weitere Sanierungsarbeiten am Jakubetzstift angelaufen

In unserem Begegnungshaus „Jakubetzstift“ haben nach langer Vorbereitung Ende Oktober die Bauarbeiten zur weiteren Sanierung des Hauses begonnen. Die Arbeiten hatten wir zum Jahresbeginn schon angekündigt. Der Start verzögerte sich jedoch um mehrere Monate, weil beim Entkernen der Räume im Dachgeschoss weitere Schäden entdeckt wurden.

So muss nun erst der Dachstuhl gesichert werden bevor das Dach auf der Hofseite neu gedeckt werden kann. Denn offenbar sind bei früheren Umbauten stabilisierende Pfetten und Aussteifungen entfernt worden. Außerdem soll die Holzbalkendecke des Obergeschosses im Bennosaal-Anbau an Stahlträgern neu aufgehängt werden. Die Stahlträger ersetzen einen Überzug aus Holz.

Schäden im Dachgeschoss bringen zusätzlichen Sanierungsaufwand

Für diese zusätzlichen Arbeiten war eine Baugenehmigung zu beantragen, eine Tragwerksplanung zu erstellen und das Brandschutzkonzept für das Haus zu überarbeiten. Dazu kamen abermalige Abstimmungen mit dem Denkmalamt. Außerdem musste eine Finanzierung für diese Arbeiten organisiert werden. Die bis dato zugesagten Fördermittel können für diese zusätzlichen Arbeiten nicht eingesetzt werden.

Veränderungen bei der Besteuerung unserer Vereinsarbeit brachten es außerdem mit sich, dass auch der Kosten- und Finanzierungsplan für das ursprüngliche Bauprojekt zu überarbeiten war. Denn anders als zunächst geplant, werden nun nur die Nettokosten gefördert. Kirchenvorstand und Ordinariat gaben den Bauplanern des Verein(t) für Wittichenau e.V. trotz alledem die nötige Rückendeckung und befürworteten die Sanierung in einem größeren Umfang als noch zu Jahresbeginn vorgesehen.

Gesamtkosten stark gestiegen

Die Baukosten stiegen wegen der zusätzlichen Arbeiten und Preissteigerungen um rund 30.000 Euro auf mehr als 148.000 Euro. Der Großteil wird über das LEADER-Förderprogramm von der Europäischen Union und dem Freistaat Sachsen finanziert. Außerdem unterstützen das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die Lausitzer Seenlandstiftung das Projekt mit Zuschüssen. Den nötigen Eigenanteil bringen die katholische Pfarrgemeinde als Gebäudeeigentümerin und der Verein(t) für Wittichenau e.V. auf.

Geschossdecke gesichert

Die Bauarbeiten beschränken sich jetzt weitestgehend auf den Bennosaal-Anbau. Erneuerungen in anderen Gebäudeteilen mussten wegen der gedeckelten Fördersumme zurückgestellt werden. Zum Auftakt der Sanierung wurden Ende Oktober mit einem Kran lange Stahlträger ins Dachgeschoss gehievt. An ihnen ist inzwischen die Decke des Obergeschosses befestigt.

Vor einigen Tagen konnte damit der Ausbau eines zweiten Saales über dem Bennosaal beginnen. Sobald dieser fertig ist und genutzt werden kann, wird die Trockenlegung des Mauerwerks im Bennosaal in Angriff genommen. Eine Fachfirma sägt die Mauern der giebel- und hofseitigen Wand auf und baut eine Sperre gegen die aufsteigende Feuchte ein. Nach aktuellem Planungsstand geht es mit diesen Arbeiten im Februar 2026 los.

Das Dach soll bis Jahresende abgedichtet sein

Für Dezember ist noch die Sicherung des Dachstuhls vorgesehen. Anschließend soll das hofseitige Dach neu gedeckt werden. Die alten Betondachsteine kommen runter. Stattdessen wird die Dachfläche mit Biberschwanz-Ziegeln eingedeckt und neu gedämmt. Dann kann im Dachgeschoss im nächsten Jahr ein neuer Gruppenraum entstehen. Unser Ziel ist, die Bauarbeiten im Sommer 2026 abzuschließen.

Das Jakubetzstift soll am Ende mit zwei neuen Räumen neue Nutzungsmöglichkeiten bieten. Gleichzeitige Nutzungen durch unterschiedliche Gruppen sind dann flexibler möglich, ebenso wie neue Veranstaltungsformate wie z.B. Ausstellungen.

Zur Absicherung des zu leistenden Eigenanteils bitten wir um Spenden.
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